Volle Auftragsbücher und ein 1.900 PS starkes Hypercar. Xiaomi Auto präsentiert sich auf der Pekinger Automesse äußerst selbstbewusst. An der Börse herrscht derweil Katerstimmung. Die Aktie notiert mit 3,40 Euro nur knapp über ihrem Jahrestief. Ein massiver Kontrast.
Premiere in Peking
Ab dem 24. April blickt die Autowelt auf die Auto China 2026. Xiaomi nutzt die weltgrößte Branchenmesse für eine Machtdemonstration. Das Unternehmen zeigt das Vision Gran Turismo Concept erstmals dem heimischen Publikum. Der Elektro-Sportwagen basiert auf einer 900-Volt-Architektur. Er dient primär als Technologieträger. Eine Serienfertigung ist nicht geplant.
Als erste chinesische Marke überhaupt schafft es Xiaomi in das populäre Videospiel Gran Turismo 7. Das Design löst einen klassischen Konflikt im Fahrzeugbau. Es verbindet hohen Abtrieb mit extremer Windschnittigkeit. Der Luftwiderstandsbeiwert liegt bei niedrigen 0,29. Gran-Turismo-Produzent Kazunori Yamauchi lobte diesen Ansatz ausdrücklich.
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Von der Studie zur Serie
Neben dem Konzeptauto bringt Xiaomi sein komplettes Produktportfolio auf die Messe. Dazu gehört eine wichtige Premiere. Der Konzern steigt erstmals in die Hybridtechnologie ein. Bisher baute das Unternehmen ausschließlich reine Stromer.
Parallel dazu läuft das Tagesgeschäft auf Hochtouren. Der neue SU7 feierte Mitte März seinen Marktstart. Die Basisversion kostet 219.900 Yuan. Schon wenige Tage später verbuchte der Autobauer über 30.000 verbindliche Bestellungen.
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Die Auslieferungen ziehen entsprechend an. Im März übergab Xiaomi mehr als 21.000 Fahrzeuge an Kunden. Der neue SU7 steuerte fast ein Drittel der Einheiten bei. Für das laufende Jahr peilt das Management nun 550.000 Auslieferungen an.
Blick nach Europa
Der chinesische Markt allein reicht Xiaomi auf Dauer nicht. Das Unternehmen bereitet aktuell seine Expansion nach Europa vor. Ein Besuch des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez im Pekinger Hauptsitz unterstreicht diese Ambitionen. Spanien bringt sich dabei offensiv als potenzieller Produktionsstandort ins Spiel. Liefert Xiaomi bei der nächsten Quartalsbilanz verlässliche Margen zum SU7, könnte die Aktie ihr aktuelles Tief hinter sich lassen.
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