Während Xiaomi mit einem beinahe 1.000 PS starken Elektro-SUV auf dem Nürburgring testet, herrscht an der Börse Katerstimmung. Der Technologiekonzern treibt seine ehrgeizige Doppelstrategie im Fahrzeugmarkt rasant voran und stützt den Kurs parallel mit Aktienrückkäufen. Anleger honorieren diese operativen Fortschritte derzeit allerdings kaum.
Zweigleisige Strategie im Fahrzeugmarkt
Auf der Rennstrecke in der Eifel erprobt das Unternehmen aktuell den YU7 GT. Dieses Premium-SUV zielt mit einem Dual-Motor-Antrieb und 738 kW (990 PS) direkt auf etablierte europäische Performance-Marken ab. Hochwertige Komponenten wie eine adaptive Luftfederung, Torque Vectoring und Carbon-Keramik-Bremsen sollen die enorme Leistung auch bei hoher Fahrdynamik kontrollierbar machen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Xiaomi?
Parallel dazu sichert der Konzern das Volumengeschäft ab. Ein aktueller Eintrag beim chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnologie offenbart eine neue Basisvariante des YU7. Durch den Einsatz eines einzelnen 235-kW-Heckmotors und einer LFP-Batterie von CATL sinkt das Gewicht um 115 Kilogramm. Dieser Schritt ermöglicht einen aggressiveren Einstiegspreis, um im hart umkämpften chinesischen Heimatmarkt höhere Absatzvolumina zu generieren.
Diskrepanz zur Börsenrealität
Um das Vertrauen der Investoren zu stärken, griff das Management zuletzt in die Kasse und kaufte 7,9 Millionen Aktien zurück. Am Markt verfehlt diese Maßnahme bislang ihre Wirkung. Die Skepsis überwiegt, da massiv gestiegene Speicherchip-Kosten die Margen im Smartphone-Kerngeschäft spürbar belasten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Xiaomi?
Dies spiegelt sich deutlich in der Kursentwicklung wider. Das Papier markierte heute bei 3,40 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Mit einem Tagesverlust von 2,16 Prozent summiert sich das Minus seit Jahresbeginn mittlerweile auf über 24 Prozent. Der weite Abstand zur 200-Tage-Linie, die aktuell bei 4,82 Euro verläuft, verdeutlicht den fest etablierten Abwärtstrend.
Operativ liefert die Autosparte zwar beeindruckende Wachstumsraten, wie der Umsatzsprung von über 123 Prozent auf 37,2 Milliarden Yuan im vierten Quartal 2025 belegt. Solange jedoch hohe Investitionen in die Fahrzeugentwicklung und steigende Komponentenkosten im Hardware-Bereich die Gesamtprofitabilität drücken, bleibt die fundamentale Bewertung des Konzerns angespannt.
Xiaomi-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Xiaomi-Analyse vom 10. April liefert die Antwort:
Die neusten Xiaomi-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Xiaomi-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Xiaomi: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

