Xiaomis Elektroauto-Sparte gewinnt an Fahrt — und das in einem Tempo, das selbst innerhalb des wettbewerbsintensiven chinesischen Markts auffällt. Über 40.000 verbindliche Bestellungen für die überarbeitete Version des SU7 liegen vor, nur wenige Wochen nach dem Verkaufsstart im März. Das ist kein schlechter Einstand für ein Unternehmen, das erst 2024 mit der Serienproduktion begann.
Vom Nischenplayer zum Volumenhersteller
Die Wachstumskurve spricht für sich: 2024 lieferte Xiaomi knapp 140.000 Fahrzeuge aus, 2025 waren es bereits rund 412.000. Für das laufende Jahr peilt das Management 550.000 Einheiten an — ein Ziel, das die Automobilsparte in die Nähe etablierter Volumenanbieter rücken würde.
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Die operative Ausführung überzeugt dabei auf ganzer Linie. Zwischen der offiziellen Vorstellung des SU7-Facelifts und den ersten Auslieferungen lagen gerade einmal vier Tage. Im März wurden insgesamt mehr als 20.000 Fahrzeuge übergeben, davon bereits über 7.000 Einheiten des neuen Modells — trotz des späten Starts. Das aktualisierte Modell kommt serienmäßig mit LiDAR-Technologie und verbesserten Reichweitenwerten. Mit dem YU7 GT steht bereits das nächste Modell in den Startlöchern.
Aktienrückkauf und volatile Handelswoche
Parallel zur operativen Expansion kaufte Xiaomi am 2. April rund 12,8 Millionen Typ-B-Aktien zurück — für etwa 395 Millionen Hongkong-Dollar. Eine klare Botschaft des Managements an den Markt.
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An der Hongkonger Börse zeigte sich der Kurs in der ersten Aprilwoche dennoch schwankungsanfällig und gab zeitweise rund 3,6 Prozent nach. Marktbeobachter nennen Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rallye sowie steigende Speicherchip-Preise als Belastungsfaktoren — ein Problem, das die gesamte Branche trifft und die Margenentwicklung der Automobilsparte unter Beobachtung hält.
Bemerkenswert bleibt der starke Zufluss über das Southbound Trading: Am 2. April flossen netto 1,1 Milliarden Hongkong-Dollar aus dem chinesischen Kernland in die Aktie — ein Zeichen für das anhaltend hohe Interesse institutioneller Investoren. Die 550.000-Einheiten-Marke ist für Xiaomi mehr als ein Absatzziel: Sie gilt als Schwellenwert, ab dem die Skaleneffekte für eine nachhaltige Profitabilität der Automobilsparte greifen sollen.
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