Xiaomi hat am Freitag im Zuge einer breiten Erholung der Hongkonger Autoaktien 2,6% gewonnen. Medienberichten zufolge stützten die jüngsten Aussagen von Xiaomi-Chef Lei Jun zu Ökosystem und Technologieinvestitionen die Bewegung. Auch BYD, Li Auto und CATL legten zu.

Aktienausgabe und weitere Rückkäufe

Xiaomi meldete am Freitag die Ausgabe von 31.000 neuen Aktien an Teilnehmer eines Aktienprogramms. Der Ausgabepreis betrug HKD 1,47 je Aktie.

Am Donnerstag kaufte das Unternehmen 4.086.000 eigene Aktien für insgesamt rund HKD 105 Millionen zurück. Diese Aktien sollen eingezogen werden. Für die einzelnen Käufe zahlte Xiaomi zwischen HKD 25,70 und HKD 25,92 je Aktie.

Bereits am Mittwoch hatte Xiaomi weitere 1.900.000 eigene Aktien zurückgekauft. Dafür wendete das Unternehmen insgesamt HKD 50,951 Millionen auf.

Die Kurserholung folgte auf einen schwachen Donnerstag: Medienberichten zufolge gehörte Xiaomi zu den Verlierern am Hongkonger Markt. Unter Druck standen die Aktien nach deutlichen Verlusten von CATL, langsameren Gewinnzuwächsen dort und schwächeren chinesischen Autoverkäufen.

Lei Jun kündigt höhere Forschungsausgaben an

Den technologischen Investitionskurs hatte Lei Jun am Mittwoch auf der World Intelligent Connected Vehicles Conference konkretisiert. Der CEO kündigte an, Xiaomi werde in den kommenden fünf Jahren mehr als RMB 200 Milliarden in die Forschung und Entwicklung von Kerntechnologien investieren.

Für die vergangenen fünf Jahre bezifferte Lei Jun die entsprechenden Investitionen auf RMB 105,5 Milliarden. Die angekündigten Ausgaben liegen damit über dem bisherigen Betrag.

Auf derselben Konferenz erklärte Lei Jun außerdem, Xiaomi habe in zweieinhalb Jahren mehr als 800.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Den durchschnittlichen Verkaufspreis bezifferte er auf mehr als RMB 260.000.