Heute legt die Xiaomi-Aktie in Hongkong rund 5,5 Prozent zu und klettert auf 35,16 Hongkong-Dollar. Der Auslöser: Das Unternehmen hat die Markteinführung der überarbeiteten SU7-Limousine für den 19. März angekündigt. Gleichzeitig sollen an diesem Termin zwei weitere Flaggschiff-Produkte vorgestellt werden.
Das Update der E-Limousine kommt nicht von ungefähr. Die SU7-Verkäufe gaben im Februar um fast 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr nach – ein deutliches Signal, dass der Wettbewerb im chinesischen EV-Markt seinen Tribut fordert. Die neue Generation soll mit verbesserter Batterie, erhöhter Sicherheit und aufgerüsteter Hardware punkten. Das Ziel für 2026: mindestens 550.000 ausgelieferte Fahrzeuge.
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Starke Zahlen, schwacher Chart
Operativ läuft es gut. 2025 lieferte Xiaomi rund 410.000 Elektroautos aus – deutlich mehr als die intern angepeilten 300.000 Einheiten. Das EV-Segment wurde bereits im dritten Quartal 2025 profitabel, weniger als zwei Jahre nach Markteintritt. Der Gesamtumsatz stieg in den ersten neun Monaten 2025 um rund 32,5 Prozent, der Gewinn legte um 140 Prozent zu.
Der Aktienkurs erzählt jedoch eine andere Geschichte. Von seinem Jahreshoch bei 7,34 Euro ist der Titel auf rund 3,71 Euro gefallen – ein Rückgang von knapp 50 Prozent. Die Aktie notiert unter dem 50- und dem 200-Tage-Durchschnitt, die fallende Trendlinie seit Herbst 2025 ist im Chart klar erkennbar. Technisch bleibt das Bild belastet.
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Was den Kurs drückt
Neben dem harten Preiskampf auf dem chinesischen EV-Markt kommen weitere Belastungen hinzu. Goldman Sachs hat seine Prognosen für das Unternehmen gesenkt. In Indien läuft ein Steuerstreit, bei dem die Gesamtbelastung potenziell über 150 Millionen Dollar liegen könnte; zudem sind rund 610 Millionen Dollar an Vermögenswerten eingefroren.
Am 24. März tagt der Vorstand, um die vollständigen Jahreszahlen 2025 zu genehmigen. Auf der Tagesordnung steht möglicherweise auch die erste Dividende seit dem Börsengang. Ob diese Ergebnisse ausreichen, um die Analystenzurückhaltung zu überwinden, wird sich zeigen. Charttechnisch wäre ein nachhaltiger Anstieg über die Widerstandszone bei rund 4 Euro das erste handfeste positive Signal seit Monaten.
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