XPeng Aktie: Macquarie stuft auf Outperform

XPeng erzielt im ersten Quartal 2026 eine Rekordbruttomarge von 20,6 Prozent, trotz eines Umsatzminus von 17,6 Prozent. Der Sparkurs und der Fokus auf Premiummodelle zahlen sich aus.

XPeng Aktie
Kurz & knapp:
  • Bruttomarge erreicht neuen Höchstwert
  • Umsatz sinkt um 17,6 Prozent
  • Neuer GX SUV als Wachstumshoffnung
  • Analysten uneins über Aktienpotenzial

Rekordmarge, aber weniger Umsatz – XPengs Quartalszahlen vom 28. Mai zeigen eine klare strategische Wende. Der chinesische E-Auto-Hersteller fährt die Kostenstruktur scharf und setzt verstärkt auf Premiummodelle. Das Ergebnis: ein historischer Bruttomargenwert, der die Frage nach dem künftigen Wachstumskurs neu aufwirft.

Sparprogramm trägt Früchte

Im ersten Quartal 2026 sank der Umsatz auf 13,03 Milliarden RMB – ein Rückgang von 17,6 Prozent zum Vorjahr und 41,4 Prozent zum Vorquartal. Die Auslieferungen fielen mit 62.680 Einheiten um ein Drittel niedriger aus. Gleichzeitig kletterte die Bruttomarge auf 20,6 Prozent, nach 15,6 Prozent im Vorjahr. Das ist ein Rekordwert für das Unternehmen. Netto blieb ein Verlust von 1,78 Milliarden RMB. Das Management führt die Margenverbesserung auf eine effizientere Produktion und einen höheren Anteil teurerer Modellvarianten zurück.

Der Sparkurs kommt nicht von ungefähr. XPeng kämpft seit Monaten mit schwächerem Absatz und einem Kursverlust von 19 Prozent seit Jahresbeginn. Am Freitag notierte die Aktie in Frankfurt bei 14,08 Euro – kaum verändert, aber 42 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 24,30 Euro.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XPeng?

Neuer SUV als Wachstumstreiber

Für das zweite Quartal gibt sich XPeng optimistisch. Das Management prognostiziert Auslieferungen zwischen 100.000 und 106.000 Fahrzeugen – ein Sprung von rund 60 bis 69 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Der erwartete Umsatz liegt zwischen 19,6 und 20,8 Milliarden RMB.

Den Schub soll vor allem der neue GX SUV bringen, der am 20. Mai auf den Markt kam. Über 80 Prozent der Bestellungen entfallen auf Konfigurationen ab 350.000 RMB. Parallel dazu gewinnt das Auslandsgeschäft an Fahrt. Im April übertrafen die internationalen Auslieferungen erstmals die Marke von 6.000 Einheiten. Ab dem zweiten Quartal soll der Auslandsumsatz mehr als 20 Prozent der Gesamterlöse ausmachen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XPeng?

Analysten uneins über Kurspotenzial

Die Wall Street reagierte unterschiedlich auf die Zahlen. Macquarie stufte die Aktie auf „Outperform“ hoch, Kursziel 19 US-Dollar. Bank of America blieb bei „Buy“ und erhöhte das Ziel auf 25 Dollar – mit Verweis auf das Robotaxi-Geschäft und die starke GX-Nachfrage. Citi und J.P. Morgan senkten dagegen ihre Kursziele leicht auf 22,50 und 30 Dollar, beließen es aber bei positiven Ratings.

Derzeit notiert XPeng mit einem RSI von 79,2 technisch überkauft – der Markt scheint die operative Wende bereits einzupreisen. Die Frage ist, ob die hohe Marge auch bei steigenden Stückzahlen Bestand hat. Im zweiten Halbjahr kommt ein weiterer Test: die geplante Massenproduktion humanoider Roboter.

XPeng-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue XPeng-Analyse vom 30. Mai liefert die Antwort:

Die neusten XPeng-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XPeng-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XPeng: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu XPeng

XPeng Jahresrendite