XPeng heißt ab dem 1. April 2026 offiziell nicht mehr „XPeng Motors“, sondern „XPeng Group“. Der Namenswechsel ist kein kosmetischer Akt — er markiert eine handfeste strategische Neuausrichtung weg vom reinen Fahrzeughersteller hin zu einem Konzern, der auf künstliche Intelligenz und Robotik setzt.
Physical AI als neues Kerngeschäft
Den Rahmen dafür hat das Unternehmen bereits 2025 abgesteckt: Von den 9,5 Milliarden Yuan Forschungs- und Entwicklungsausgaben flossen 4,5 Milliarden Yuan direkt in KI-Projekte. 2026 soll allein der Bereich „Physical AI“ — der autonomes Fahren, Robotik und eigene KI-Chips umfasst — mit 7 Milliarden Yuan gefördert werden.
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Die Fortschritte sind konkret. Der hauseigene „Turing“-KI-Chip wurde bereits über 200.000 Mal ausgeliefert, für 2026 peilt das Unternehmen rund eine Million Einheiten an. Volkswagen ist als erster externer Abnehmer sowohl für den Chip als auch für die autonome Fahrsoftware VLA 2.0 bestätigt — ein Signal, dass das Technologiegeschäft über den eigenen Fahrzeugabsatz hinauswächst. Bis Ende 2026 soll zudem der humanoide Roboter „Iron“ in einer Serienproduktion von mehr als 1.000 Einheiten pro Monat vom Band laufen.
Lateinamerika als nächste Wachstumsfront
Parallel zur Umbenennung treibt XPeng seine internationale Expansion voran. Diese Woche startete der offizielle Markteintritt in Mexiko mit den SUV-Modellen G6 und G9. Am 6. April 2026 öffnen die ersten Händler. Ein regionales Ersatzteillager mit 1.000 Quadratmetern soll Lieferzeiten von 24 bis 48 Stunden ermöglichen.
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Die Lateinamerika-Strategie ist auf drei Jahre angelegt: 2026 stehen Mexiko, Brasilien und Kolumbien im Fokus, 2027 sollen Chile und Argentinien folgen. Im Hintergrund steht ein ambitioniertes Ziel — die rund 45.000 Fahrzeugexporte aus 2025 sollen 2026 verdoppelt werden.
Profitabilität als Rückenwind
Den strategischen Schwenk stützt eine verbesserte finanzielle Ausgangslage. Im vierten Quartal 2025 erzielte XPeng erstmals einen Quartalsgewinn. Langfristig will das Unternehmen mehr als 70 Prozent seines Gewinns aus dem internationalen Geschäft generieren — bis 2030. Angesichts eines Aktienkurses, der seit Jahresbeginn rund 15 Prozent nachgegeben hat und deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt notiert, müssen die neuen Geschäftsfelder liefern, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.
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