Der chinesische Autobauer XPeng bringt fortschrittliche Künstliche Intelligenz in die Einstiegsklasse. Mit der für morgen geplanten Vorstellung des überarbeiteten Mona M03 integriert das Unternehmen erstmals seinen hauseigenen Turing-Chip in ein Fahrzeug unter 20.000 US-Dollar. Dieser Schritt soll nicht nur die technologische Unabhängigkeit unterstreichen, sondern vor allem die Profitabilität des wichtigsten Volumenmodells weiter steigern.
Eigene Hardware für mehr Profit
Bisher war eine Rechenleistung von 750 TOPS für intelligente Fahrassistenzsysteme teuren Premium-Fahrzeugen vorbehalten. XPeng ändert dies nun und stattet sein günstigstes Modell mit dem selbst entwickelten Prozessor aus. Die Strategie dahinter ist eindeutig: Durch die Bündelung von eigener Hard- und Software will der Konzern seine Gewinnmargen ausbauen. Das ist ein entscheidender Hebel, da der M03 im vergangenen Jahr für mehr als 40 Prozent aller Auslieferungen verantwortlich war.
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Neben dem neuen Chip erhält das Fahrzeug ein überarbeitetes Fahrwerk mit adaptiven Stoßdämpfern. Auffällig ist zudem ein strategischer Wechsel in der Lieferkette: Bei den Batterien setzt XPeng künftig auf Eve Energy anstelle von BYDs FinDreams.
Solides Fundament trifft auf schwaches Quartal
Technologisch baut das Unternehmen auf einem stabilen finanziellen Fundament auf. Im vierten Quartal 2025 erzielte XPeng mit rund 55 Millionen US-Dollar erstmals einen Nettogewinn und erreichte eine starke Bruttomarge von 21,3 Prozent. Allerdings rechnet das Management für das traditionell schwächere erste Quartal 2026 mit einem sequenziellen Umsatzrückgang von bis zu 23 Prozent und sinkenden Auslieferungszahlen.
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Diese gemischten kurzfristigen Aussichten spiegeln sich im aktuellen Kursverlauf wider. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 14,85 Euro notiert das Papier seit Jahresbeginn knapp 15 Prozent im Minus und bewegt sich weiterhin leicht unter seiner 50-Tage-Linie.
Ausblick auf die nächsten Monate
Der Rollout des Turing-Chips im Mona M03 markiert lediglich den Startschuss einer größeren technischen Umstellung. Ab dem zweiten Quartal wird XPeng seine gesamte Modellpalette auf die hauseigenen Prozessoren migrieren und im Jahresverlauf vier komplett neue Fahrzeuge präsentieren. Parallel dazu treibt der Hersteller seine internationale Expansion voran: Nach dem offiziellen Markteintritt in Mexiko Ende März mit den SUV-Modellen G6 und G9 sollen die Auslandsumsätze bereits in diesem Jahr verdoppelt werden.
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