Am Kryptomarkt baut sich bei XRP ein technisches Spannungsfeld auf. Während ein massives Options-Cluster an der Derivatebörse Deribit den Kurs wie ein Magnet anzieht, formiert sich in Asien unerwarteter Gegendruck. Vor allem südkoreanische Anleger schichten derzeit massiv Kapital in den Token um und stabilisieren so die Nachfrage.
Magnetwirkung bei 1,40 Dollar
Nach einem schwierigen Jahresstart mit einem Minus von rund 23 Prozent notiert der Token aktuell bei 1,44 US-Dollar. Damit befindet sich XRP unmittelbar über einer kritischen Marke. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht das Preisniveau von 1,40 US-Dollar, an dem sich auf Deribit Optionen im Wert von 14,6 Millionen Dollar konzentrieren. Der Großteil dieser Kontrakte verfällt am 27. März.
Diese Ballung an einem einzigen Basispreis ist ungewöhnlich und beeinflusst die Preisbildung. Nähert sich das Verfallsdatum, passen Market Maker ihre Positionen dynamisch an. Fällt XRP unter dieses Niveau, droht durch automatische Absicherungsverkäufe ein weiterer Rutsch in Richtung der Liquiditätszonen bei 1,30 Dollar. Hält sich der Kurs jedoch darüber, könnten Eindeckungskäufe eine Aufwärtsbewegung befeuern.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Asien als strukturelles Gegengewicht
Diesem technischen Druck der Derivatehändler steht ein robuster Spotmarkt in Asien gegenüber. Südkorea hat sich mit einem Anteil von 33 Prozent am weltweiten XRP-Handel zur dominanten Kraft entwickelt. Analysten beobachten eine Kapitalrotation von älteren, wohlhabenden Anlegern aus dem Aktienmarkt in den Krypto-Sektor. Die Dynamik auf der südkoreanischen Börse Upbit verdeutlicht diese Verschiebung anhand konkreter Zahlen:
- XRP-Handelsanteil: 18 Prozent (deutlich vor Bitcoin mit 11,5 Prozent)
- Spot-Volumen: Sprung um 115 Prozent auf 1,84 Milliarden Dollar innerhalb von 24 Stunden
- Globale Marktposition: Vorbeizug an Binance Coin (BNB) auf Platz vier der größten Kryptowährungen
Wachsendes Netzwerk und institutionelle Schritte
Abseits des direkten Handelsgeschehens festigt sich die fundamentale Basis. Die Zahl der aktiven Wallets auf dem XRP Ledger erreichte kürzlich mit 7,7 Millionen den höchsten Stand seit über 13 Jahren. Auch Großinvestoren nutzen das aktuelle Preisniveau: In den vergangenen zwei Wochen akkumulierten Wale rund 200 Millionen Token, was auf Vertrauen in die aktuelle Bodenbildung hindeutet.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Gleichzeitig treibt Ripple die institutionelle Infrastruktur voran. Die im vergangenen Jahr übernommene und umbenannte Tochter Ripple Prime wurde Anfang März 2026 in das Verzeichnis der US-Depotbank DTCC aufgenommen. Dieser Schritt ermöglicht künftig die direkte Abwicklung institutioneller Handelsvolumina über das eigene Netzwerk.
Die kurzfristige Preisstruktur entscheidet sich am 27. März mit dem Verfall der Deribit-Optionen. Ein Tagesschlusskurs über 1,50 Dollar bei steigendem Volumen macht den Weg für eine Erholung in Richtung der Widerstandszone bei 1,60 Dollar frei. Rutscht der Kurs hingegen unter den Basispreis von 1,40 Dollar, zwingt dies Market Maker zu mechanischen Verkäufen, was unmittelbaren Abwärtsdruck erzeugt.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 19. März liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

