Zurich Insurance Aktie: Rekordgewinn übertrifft Erwartungen

Zurich Insurance meldet für 2025 einen Rekordgewinn, der die Analystenerwartungen deutlich übertrifft, und erhöht die Dividende. Das Schadengeschäft wächst kräftig.

Zurich Insurance Aktie
Kurz & knapp:
  • Rekordgewinn übertrifft Analystenerwartungen deutlich
  • Dividende steigt auf 30 Franken je Aktie
  • Starkes Wachstum im Schaden- und Unfallgeschäft
  • Kapitalrendite erreicht überdurchschnittliche 26,9 Prozent

Der Schweizer Versicherungsriese Zurich Insurance hat heute seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt – und die können sich sehen lassen. Mit einem Betriebsgewinn von 8,86 Milliarden Dollar und einem Reingewinn von 6,8 Milliarden Dollar erreichte der Konzern neue Höchstwerte. Besonders bemerkenswert: Beide Kennzahlen übertrafen die Analystenschätzungen deutlich. Der Betriebsgewinn legte gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent zu, der Reingewinn sogar um 17 Prozent.

CEO Mario Greco zeigt sich zuversichtlich: „Das Resultat verdeutlicht, dass wir auf sehr gutem Weg sind, unsere Ziele für 2027 zu erreichen oder sogar zu übertreffen.“ Die Zahlen sprechen für sich. Die Kapitalrendite auf den Betriebsgewinn kletterte auf 26,9 Prozent – deutlich über dem selbst gesteckten Ziel von 23 Prozent.

Starkes Wachstum im Schadengeschäft

Das Herzstück der positiven Entwicklung liegt im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft. Hier sprang der Betriebsgewinn um 22 Prozent auf 5,13 Milliarden Dollar nach oben. Die Bruttoprämien überschritten erstmals die Marke von 50 Milliarden Dollar und erreichten 50,42 Milliarden Dollar – ein Plus von 8 Prozent.

Die Combined Ratio, also das Verhältnis von Schäden und Kosten zu den Prämieneinnahmen, verbesserte sich auf 92,6 Prozent. Jeder Wert unter 100 Prozent bedeutet Gewinn. Besonders erfreulich: Die Naturkatastrophenquote lag mit 1,2 Prozent der Prämien weit unter der Zielspanne von 2,5 bis 3,0 Prozent. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch bei 3,1 Prozent gelegen.

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Zurich profitierte 2025 von einer vergleichsweise geringen Schadenlast durch Unwetter. Allerdings musste der Konzern für die verheerenden Waldbrände in Kalifornien zu Jahresbeginn 200 Millionen Dollar zurückstellen. Dennoch gelang es, die Preise in der Schaden- und Unfallversicherung weiter anzuheben und im Vorsorgegeschäft zu expandieren.

Dividendenerhöhung für Aktionäre

Die Aktionäre dürfen sich freuen: Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 30 Franken je Aktie vor – eine Steigerung um 2 Franken oder 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch diese Ausschüttung liegt über den Markterwartungen. Die Hauptversammlung am 8. April 2026 muss dem Vorschlag noch zustimmen.

Im Lebensversicherungsgeschäft stieg der Betriebsgewinn um 2 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar. Die Bruttoprämien legten hier um 9 Prozent auf 36,19 Milliarden Dollar zu. Das Farmers-Segment, das vor allem in den USA aktiv ist, steigerte seinen Betriebsgewinn um 4 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar.

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Der Gewinn je Aktie kletterte um 11 Prozent auf 39,12 Franken. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 45,13 Dollar – ein Anstieg von 13 Prozent. Zurich verfolgt das Ziel, den Gewinn je Aktie jährlich im Schnitt um über 9 Prozent zu steigern. Für 2027 peilt der Konzern einen Wert von über 51,9 Dollar an.

Ausblick bleibt ambitioniert

Für 2026 erwartet Zurich ein Wachstum der Versicherungserlöse im Schaden- und Unfallgeschäft im mittleren einstelligen Prozentbereich. Im Lebensversicherungsbereich soll der Betriebsgewinn mindestens im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Das freundliche Börsenumfeld hatte übrigens ebenfalls positiven Einfluss auf die Ergebnisentwicklung.

Der Swiss Solvency Test, ein Maß für die Kapitalausstattung, lag Ende 2025 bei 259 Prozent – weit über dem Mindestwert von 160 Prozent. Die verfügbaren Finanzmittel stiegen auf 43,2 Milliarden Dollar gegenüber 36,4 Milliarden Dollar im Vorjahr. Zurich steht damit auf einem soliden finanziellen Fundament.

Zudem gibt es personelle Veränderungen im Verwaltungsrat: Mary Forrest soll auf der Hauptversammlung neu gewählt werden. Jasmin Staiblin ist als neue Vizepräsidentin vorgesehen. Sie würde Christoph Franz ablösen, der nach Erreichen der maximalen Amtszeit von zwölf Jahren nicht mehr zur Wiederwahl antritt.

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