So verändert die Generation Z den Investmentmarkt

Rente im Alter
Rente im Alter
 

Wir leben in Zeiten, in denen jede Generation irgendeinen Buchstaben bekommt, am besten noch mit einem Begriff versehen, der die jeweiligen Sorgen dieser Generation beschreibt. Bei den Baby Boomers war es so, und auch die Generation Z hat es abbekommen – denn Z steht meist für das Ende, sei es das Alphabet oder in diesem Fall die (finanzielle) Sicherheit. Dies wirkt sich auch auf den Investmentmarkt aus. Wir beleuchten, wie genau.


Nur Vorurteile bei der Generation Z?


Es wird nur wenige vom Hocker hauen wenn man erfährt, wie wenig die Generation Z von Dingen wie Stabilität und Investments eine Ahnung hat. Zwar dreht es sich hier auch maximal um Menschen um die 25, aber die Vergangenheit hat bewiesen, dass die Renten nur bedingt sicher sind. Doch was zählt das noch in der heutigen Zeit?

Vorbei scheinen die Tage, in denen man schon direkt nach der Schule oder dem Uniabschluss einen Job ergattern kann, mit dem man sich finanziell über Wasser halten kann. Zumal auch immer mehr Stellen abgebaut oder künstlich ersetzt werden, um Geld einzusparen. Leidtragende sind dabei jene, die keine fachspezifischen Ausbildungen genossen haben. Oft ist es noch zum Sterben zu viel, zum Leben aber eben auch zu wenig. Vielerorts lebt die Generation Z also von der Hand in den Mund und kann sich so kein bisschen vorstellen, wie man sich auf eine Zukunft vorbereiten kann. Das ist verständlich, denn das Leben im 21.Jahrhundert erinnert ein wenig an ein Casino. Manchmal muss man eben alles setzen und die Daumen drücken, dass die Dinge funktionieren. Zudem ist man ja auch selber nicht mal schuld. Die Vorgängergenerationen haben es viel besser gehabt, so der Tenor, und man lebe nun mal in einer Zeit, in der immer weniger Jobs auf einen immer globaleren Markt kommen. Sich da durchzusetzen erscheint sehr abenteuerlich und nimmt eine Menge Zeit und Energie in Anspruch. Sich da dann auch noch um andere finanzielle Aspekte zu kümmern scheint schier unmöglich.


Kleinanleger sollten diese Chancen nutzen


Immer mehr Institutionen machen sich daran, Finanzprodukte speziell für diese Generation zu entwickeln. So kann man beispielsweise schon mit 10€ monatlich in erste ETFs investieren, um ein Gespür dafür zu bekommen wie es ist, wenn Geld alleine wachsen kann. Zumal dies eine Investition ist, die man immer noch vertreten kann. Alternativen wie das Book of Dead sind aber zweifelsfrei spannender und mit einem höheren Spaßfaktor versehen. Und Spaßfaktor ist allgemein wichtig für diese Generation. Da das Geld immer noch kurzfristiger gesehen wird, sind spontane Entscheidungen meist bevorzugt. Und sollten daher auch stets als Teil einer Strategie betrachtet werden.

Elementar sollte der Vorsorgegedanke bleiben, den man auch auf Trading-Treff mit den entsprechenden Rechnern einmal für sich kalkulieren kann.

Denn ob die Generation Z in 50 Jahren überhaupt so etwas wie eine sichere Rente kennen oder bekommen wird, lässt sich heute noch nicht mitteilen. Allerdings entsteht in der Gesellschaft und Regierung mittlerweile ein Begehren darüber, den Schlüssel zugunsten der jüngeren Generationen vorteilhafter zu gestalten. Da diese einen relevanteren Teil der Zukunftsbildung in der Bundesrepublik ausmachen, sollte man deren Belange auch sehr ernst nehmen. Ansonsten ist die Generation nach Z mit noch einem unglücklicheren Wort belegt. 

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