DroneShield Aktie: Innovationskraft bewiesen

Der Anti-Drohnen-Spezialist meldet einen Umsatzsprung und erstmals schwarze Zahlen, gefolgt von einem neuen Militärauftrag. Die Produktionskapazität wird massiv ausgebaut.

DroneShield Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatz verdreifacht, erstmals Nettogewinn erzielt
  • Neuer Großauftrag mit Software-Abos für Europa
  • Produktionskapazität wird fast verfünffacht
  • Vertriebspipeline erreicht 2,3 Milliarden AUD

DroneShield liefert gleich mehrere Signale, dass die starke Nachfrage nach Anti-Drohnen-Technologie nicht nur ein Strohfeuer ist: Rekordumsatz, erstmals ein Nettogewinn – und direkt danach ein neuer Großauftrag aus Europa. Spannend ist vor allem, ob das Unternehmen dieses Tempo operativ auch sauber auf die Straße bringt.

Rekordjahr mit erstem Nettogewinn

Im Geschäftsjahr 2025 kletterte der Umsatz auf 216,55 Mio. AUD – ein Plus von 276% gegenüber dem Vorjahr. Unter dem Strich stand ein Gewinn nach Steuern von 3,52 Mio. AUD, nachdem im Jahr davor noch ein Verlust angefallen war. Damit drehte auch das Ergebnis je Aktie ins Positive.

Ein Blick „unter die Haube“ zeigt: Die Bruttomarge (bereinigt um Wertberichtigungen auf Lagerbestände) lag bei 64,8%. Gleichzeitig stiegen die operativen Ausgaben auf 125,3 Mio. AUD – getrieben durch mehr Personal und höhere aktienbasierte Vergütungen. Ohne diese aktienbasierten Vergütungen von 23,5 Mio. AUD lag das bereinigte EBITDA bei 36,5 Mio. AUD (nach -4,0 Mio. AUD im Vorjahr).

Auch die Bilanz wirkt gut gepolstert: Der Kassenbestand lag bei 209,4 Mio. AUD, der operative Cashflow bei 15,9 Mio. AUD.

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Neuer Europa-Auftrag – mit Software-Anteil

Nur einen Tag nach der Zahlenvorlage meldete DroneShield sechs separate Verträge im Wert von 21,7 Mio. US-Dollar mit einem westlichen Militärkunden, abgeschlossen über einen lokalen Vertriebspartner. Geliefert werden mobile Counter-Drone-Systeme, Ersatzteile und Software-Lizenzen. Die Produkte sollen aus bestehenden Beständen kommen, Auslieferung ist für Q1 2026 geplant, die Zahlung für Q2.

Wichtig am Mix: Neben Hardware umfasst der Auftrag auch SaaS-Abos. Das erhöht den Anteil wiederkehrender Umsätze und macht die Erlöse potenziell planbarer als reine Einmalverkäufe.

Pipeline wächst – jetzt zählt die Umsetzung

Die Vertriebspipeline stieg bis Februar 2026 auf 2,3 Mrd. AUD (nach 2,1 Mrd. AUD einen Monat zuvor) und verteilt sich auf rund 50 Länder. Den größten Block stellen Europa und Großbritannien mit 1,2 Mrd. AUD über 78 Projekte. In der Pipeline stecken zudem 18 Deals mit jeweils mehr als 30 Mio. AUD sowie als größte Einzelchance ein Projekt mit 750 Mio. AUD.

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Für 2026 sind bereits 104 Mio. AUD Umsatz fest zugesagt. Parallel skaliert DroneShield die Produktion massiv: Die jährliche Kapazität soll von 500 Mio. AUD (2025) auf 2,4 Mrd. AUD bis Ende 2026 steigen – mit neuen Standorten in Australien, den USA und Europa. In Sydney kamen 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche plus 2.500 Quadratmeter F&E hinzu, die Belegschaft wuchs von 250 auf über 450 Mitarbeitende.

Flankiert wird das durch interne Maßnahmen: Der Vorstand kündigte im Rahmen einer von der ASX verlangten Governance-Überprüfung strengere Handelsregeln an. Zudem wurde ein neues ERP-System eingeführt, um Bestände, Aufträge und Produktionsplanung besser zu steuern.

An der Börse zeigte sich zuletzt viel Bewegung: Der Kurs liegt heute bei 2,13 € und damit in den vergangenen 12 Monaten deutlich im Plus.

In den nächsten Quartalen wird sich der Fokus auf zwei Punkte verengen: wie schnell die neue Kapazität tatsächlich hochläuft – und ob aus der großen Pipeline messbar mehr Umsatz wird, statt nur gut gefüllte Projektlisten zu bleiben.

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