Engie stellt die Weichen für das laufende Geschäftsjahr. Kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal treibt der französische Energiekonzern den Umbau zu einem reinen Infrastruktur- und Erneuerbaren-Spezialisten voran.
Im Bereich der Windkraft meldet das Unternehmen Fortschritte. Der Windpark EMYN vor der Küste der Vendée ist nun vollständig in Betrieb. Mit einer Leistung von 500 Megawatt soll die Anlage künftig rund 800.000 Menschen mit Strom versorgen.
Indes speist das Pilotprojekt EFGL erste Energie ins Netz ein. Diese schwimmende Windfarm soll bis Juni 2026 ihre volle Kapazität erreichen. Die jährliche Produktion wird auf 110.000 Megawattstunden geschätzt.
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Der Konzern trennt sich konsequent von Randaktivitäten. Engie verhandelt derzeit exklusiv mit dem Finanzinvestor Latour Capital über den Verkauf von Engie Home Services. Parallel dazu wurde der Verkauf der Tochtergesellschaft Engie Impact an Arcadia abgeschlossen. Dieser Schritt soll das Portfolio vereinfachen und den Fokus auf das Kerngeschäft schärfen.
Dazu kommt eine strategische Partnerschaft mit Deep Sky zur Entwicklung von Technologien für die direkte CO2-Entnahme aus der Luft. Engie plant hierfür den Erwerb von bis zu 15.000 Zertifikaten.
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Am morgigen Donnerstag präsentiert das Management die Bilanz für das erste Quartal. Analysten erwarten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 0,6120 US-Dollar bei einem Umsatz von rund 26,5 Milliarden US-Dollar. Die Aktie legte seit Jahresbeginn um rund ein Fünftel an Wert zu, während der Zuwachs auf Sicht von zwölf Monaten sogar über 50 Prozent beträgt.
Im Vorfeld der Zahlen bewerten Analysten die Aktie im Konsens als moderaten Kauf, was die positive Stimmung nach dem deutlichen Kursanstieg unterstreicht. Mit einem RSI von fast 75 signalisiert der Kurs jedoch eine kurzfristig überkaufte Lage. Für das Gesamtjahr bleibt der Vorstand bei seinen Zielen. Der bereinigte Nettogewinn soll zwischen 4,4 und 5,0 Milliarden Euro liegen.
Das operative Ergebnis ohne das Nukleargeschäft peilt Engie in einer Spanne von 8,0 bis 9,0 Milliarden Euro an.
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